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18. Oktober 2012:

Mit Pichler Fertighäuser auf die Natur achten!

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Pichler Haus ist PEFC-geprüft

 

Mit einem ökologischen Fertighaus auf die Natur achten
PEFC Fertighäuser

Wenn Sie mit Pichler Haus bauen unterstützen Sie gleichzeitig auch die Natur!

Denn wir haben die PEFC Zertifizierung -  es steht für nachhaltige Bewirtschaftung von Wäldern. Das bedeutet, dass aus den Wäldern nicht mehr Holz entnommen wird als nachwächst.

Mit diesem PEFC Zeichen geben wir unseren Kunden die Garantie, dass die Holzprodukte nicht aus unbekannter Herkunft oder gar von Raubbau stammen, sondern aus naturnah bewirtschafteten Wäldern.

Jeder einzelne von uns kann etwas zur Erhaltung unserer Natur – der wertvollen Wälder – beitragen. Wir, von Pichler Haus, zeigen Ihnen das mit der PEFC Zertifizierung unserer Häuser.

Mit diesem Zeichen berücksichtigen wir die ökologische, soziale und ökonomische Nachhaltigkeit. Damit unterstützen wir, und auch Sie, rund 2/3 aller Waldflächen in Österreich und weltweit die größte Waldschutzorganisation.

Weiters leisten Sie mit dem Kauf PEFC zertifizierter Hölzer und Fertighäuser einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz.

Unter www.pefc.at können Sie genaueres über die verschiedensten, zertifizierten Produkte nachlesen.

 

 

31. Juli 2012:

Grundlegende Schritte zum eigenen Haus

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Der Traum vom Haus wird auch heute noch von vielen geträumt und schon jeder dritte entscheidet sich bei der Realisierung desselbigen für ein Fertighaus. Noch vor wenigen Jahrzehnten standen viele angehende Hausbesitzer dem Konzept des Fertighauses kritisch gegenüber, da eine allgemeine Unsicherheit darüber vorherrschte, ob diese Bauart eine ähnlich individuelle Gestaltung ermöglichen könnte, wie es der herkömmliche Hausbau tat. Doch diese Sorgen erwiesen sich als unbegründet. Auch im Bereich des Fertighausbaus kann das eigene Heim gemäß den individuellen Wünschen und Vorstellungen gebaut werden, ohne das hier merkliche Unterschiede zur altbekannten Bauweise auftreten. Zudem sind die Produzenten von Fertighäusern immer am neuesten Stand bezüglich der verschiedenen Entwicklungen im Bereich Energiesparen und Wärmedämmung, was für den angehenden Hausbesitzer große Vorteile hat. Die Wohnqualität, welche ein Fertighaus bietet, ist aufgrund der ökologischen Baustoffe hervorragend. Neben hochwertigen Werkstoffen, welche verbaut werden, wird auch beim Aufbau und der Montage eines Fertighauses großer Wert auf Präzision und Qualität gelegt. Trotzdem bleibt der Ablauf des Aufbaus eines Fertighauses prinzipiell recht überschaubar und vergleichsweise einfach.

Beginn und Vorbereitung

Bevor mit dem Hausbau selbst begonnen wird, werden alle eventuell notwendigen Adaptionen am Baugrundstück vorgenommen und auf Wunsch des Bauherrn auch ein Keller errichtet. Die einzelnen Teile des Fertighauses werden währenddessen gemäß den Wünschen und Vorstellungen der angehenden Hausbesitzer in den Produktionsbetrieben des Herstellers gefertigt. Eine Bodenplatte stellt, auch bei einem Keller, das Fundament für alle weiteren Bauteile dar. Auf ihr werden beim finalen Hausbau zunächst die Wände des Erdgeschosses befestigt, welche natürlich auch aneinander montiert werden. Da die Wände bereits während des Produktionsprozesses weitgehend fertiggestellt wurden, muss in diesem Fall unter anderem nicht mehr verputzt werden, was eine deutliche Ersparnis von Arbeitsaufwand und Zeit darstellt.

Weiterführende Bauarbeiten

Wenn die Arbeiten am Erdgeschoss abgeschlossen sind, was meist schon nach einigen Stunden der Fall ist, wird dann die Geschossdecke eingesetzt und der erste Stock sowie der Dachstuhl aufgebaut. In der Regel ist schon am ersten Tag der Arbeiten das Haus in seiner grundlegenden Form ersichtlich. Je nachdem, welche besonderen Wünsche der Bauherr äußert, dauert der Aufbau eines Fertighauses im Normalfall ein bis drei Tage. Dabei ist jedoch zu beachten, dass das Ende der Montagearbeiten nicht zwingend bedeutet, dass man das Haus auch sofort beziehen kann.

Diese allgemeinen Angaben variieren natürlich von Modell zu Modell und auch je nach Vereinbarung zwischen Bauherren und Hersteller. Bei einem Ausbauhaus etwa verzögert sich die Zeit bis zum Bezug der Immobilie, da der Bauherr den Innenausbau selbst vornimmt. Was aber heute durchgehend Standard bei allen Anbietern ist, sind Häuser gemäß den Niedrigenergievorgaben und auch ein Passivhaus als Fertighaus ist durchaus üblich.

Quellen:

http://home.howstuffworks.com/prefab-house5.htm

http://www.nytimes.com/2011/09/22/garden/in-connecticut-making-a-prefab-home-their-own-on-location.html

 

29. Februar 2012:

Qualitätskontrollen im modernen Holzbau

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Blower Door Test

Ein wichtiges Qualitätsmerkmal im modernen Hausbau oder im Holzbau ist der sogenannte Blower Door Test. Dieser Test wird für die Qualitätskontrolle der Gebäudehülle durchgeführt.

Blower Door Test

Blower Door Test

Damit prüfen wir ob die Gebäudehülle Ihres Haues den Anforderungen der geforderten Luftdichtheit entspricht. Bitte merken Sie sich eines: Diese Überprüfung ist sowohl für die Holzbauweise als auch für Häuser in Beton-, Ziegel- oder
Ytongbauweise
durchzuführen!

Was sagt dieser Blower Door Test aus?

Die Qualität der Gebäudehülle wird hinsichtlich der Luftdichtheit überprüft.

Folgende Grenzwerte (n50-Wert) müssen je nach Energiestufe des Hauses erreicht werden:

Für Niedrigenergiehäuser: n50-Wert < 3,00

Für Niedrigenergiehäuser mit Komfortlüftung: n50-Wert <1,50

Für Passivhäuser: n50-Wert <0,60

Der n50-Wert trifft folgende Aussage:

Die Luftwechselrate innerhalb von einer Stunde, d. h. bei einem n50-Wert von 3,00 wechselt sich das Luftvolumen 3 x in
einer Stunde aus. Bei einem Passivhaus wechselt sich das Luftvolumen hingegen nur mehr 0,60 x in einer Stunde aus und ist derzeit der beste Standard, welcher erreicht werden kann. Bei unseren durchgeführten Passivhausprojekten erreichen
wir durchschnittlich einen n50-Wert von ca. 0,40!

Zum Vergleich:

Einfamilienhäuser aus den 80er-Jahren haben einen durchschnittlichen n50-Wert größer 12-15! Hier kann man durchaus schon davon sprechen, dass im Haus ein Luftzuggefühl aufgrund der großen Leckagen auftritt.

Einfamilienhäuser aus den 90er-Jahren wurden, aufgrund der verbesserten Baumaterialien, schon besser ausgeführt und erreichen einen durchschnittlichen n50-Wert von 7 bis 12!

Auch heute werden noch Häuser errichtet, welche nicht überprüft werden und teilweise die geforderten Grenzwerte nicht erreichen.

Auf alle Fälle sollten Sie den Blower door Test im Kaufvertrag vereinbaren und den Mindestgrenzwert Ihres Eigenheimes festlegen.

Firmen, die Wert auf qualitativ hochwertige Ausführung legen und ÖNORM- konform bauen, haben den Blower Door Test bereits im Anbot des Fertighauses oder des Zu- und Umbaus inkludiert, wie es bei uns schon seit mehreren Jahren der Fall ist.

Achtung:
Die Prüfung muss auf alle Fälle mit einem geeichten Gerät erfolgen. Somit ist sichergestellt, dass die Ergebnisse und Protokolle auch den Tatsachen entsprechen.

Im nächsten Blog möchte ich Ihnen die Prüfung selbst näher bringen und die
häufigsten Fehlerquellen schildern.

Scheuen Sie nicht, uns Fragen zu stellen. Wir beantworten diese gerne.

 

26. Januar 2012:

Oberflächen in Ihrem Haus

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Mit diesem Beitrag möchten wir Ihnen die verschiedensten Möglichkeiten der Oberflächengestaltung bei einem Pichler Fertighaus vorstellen.

Nachdem wir die individuellen Wünsche unserer Kunden, sowohl bei der Raumaufteilung, als auch bei der Wahl der verwendeten Materialien, größtmöglich erfüllen, kann ich Ihnen folgende Oberflächen bei den Innenräumen Ihres Fertighauses aufzählen:

1. Gipskartonplatten

2. Gipsfaserplatten

3. Holzfaserdämmplatten

4. Sichtholz

5. Fliesen

6. Beschichtungen mit Epoxydharz

Bei den Gipskarton- sowie Gipsfaserplatten werden – als häufigste Endbeschichtung – das Spachteln und Malen der Flächen gewählt.  Auch die Möglichkeit die Wände mit Tapeten zu verkleiden besteht.

Für den Lehmputz wird vermehrt die Holzfaserdämmplatte als Untergrund herangezogen. Durch die ständigen Weiterentwicklungen in diesem Bereich können sowohl die Vorteile der Holzfaserdämmplatte als auch des Lehmputzes zusammen genutzt werden und somit sehr gute Synergien zu einem vertretbaren Preis erzielt werden.

Das Sichtholz im Inneren eines Hauses ist immer eine sehr interessante Alternative und schafft absolute Gemütlichkeit. Verwendet wird hier meist ein schönes Fichtenholz, welches in verschiedenen Profilen und Stärken erhältlich ist.

In den Nassbereichen oder bei höher beanspruchten Wandflächen ist die Fliese noch immer ein sehr beliebtes Produkt. Der Untergrund mit Gipskarton- oder Gipsfaserplatten ist nicht extra vorzubereiten. Der Isolieranstrich bzw. Feuchtigkeitsschutz sollte auf keinen Fall vergessen werden.

Eine noch immer relativ unbekannte Oberflächenbeschichtung stellt die Epoxydharz-Beschichtung dar. Diese Beschichtung wird z.B. auf Gipsfaserplatten aufgetragen und ist ein vollwertiger Schutz gegen Feuchtigkeit und kann so ohne Probleme z.B. im Bad als Wand- oder als Bodenbeschichtung ausgeführt werden. Und dem Kunden steht die komplette Farbpalette der Ral-Karte zur Verfügung.

Sollte Sie eine Oberfläche besonders interessieren oder Sie haben eine Frage zu einem anderen Produkt, dann beantworten wir gerne Ihre Fragen. Wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Verfügung.

 

5. September 2011:

2- und 3- Schichtparkett

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2- Schichtparkett

WIP 4100 Kirschbaum gedämpft

Vorteile eines 2-Schicht-Parketts in Ihrem Haus:

  • sehr gutes Preis- Leistungsverhältnis
  • verschiedene Nutzschichten zur Auswahl
  • in sehr vielen Holzarten erhältlich
  • für Fußbodenheizung geeignet

Nachteile:

  • höheres Quell- und Schwundmaß gegenüber 3- Schichtparkett
  • geringere Lebensdauer, als die Massivholzdielen – da meist geringere Nutzschicht

3- Schichtparkett

3-Schichtparkett

3-Schichtparkett

Vorteile eines 3-Schicht-Parketts in Ihrem Haus:

  • verschiedene Nutzschichten zur Auswahl
  • für Fußbodenheizung geeignet
  • große Auswahl an Holzarten
  • geringeres Quell- und Schwundmaß

Nachteil:

  • Aufgrund des Aufbaus (3 Schichten) – teurer

Worauf ist noch zu achten?

Bei der Wahl des geeigneten Parketts ist auf alle Fälle auf die Richtlinien des Herstellers zu achten. Der Hersteller oder Produzent gibt normalerweise ganz genaue Anforderungen an den Unterbau voraus und hat sein Produkt gezielt darauf abgestimmt.

Auch die Verlegung ist von Produkt zu Produkt verschieden und ist ebenfalls genau zu beachten und einzuhalten. Ansonsten erlischt Ihr Anspruch bei der Gewährleistung oder ist zumindest stark reduziert.

Bei weiteren Fragen zu diesem Thema, bitten wir Sie, auf uns zuzukommen.

Welcher Fußboden entspricht nun am ehesten Ihrer Vorstellung?

 

25. Juli 2011:

Trocken- oder Nassestrich?

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In dieser Ausgabe Fertighaus und Holzbau – Blogs möchten wir Sie über die Vor– und Nachteile der beiden - am häufigsten verwendeten - Fußbodenaufbauten informieren.

Der sogenannte „Nassestrich“ -

samt dazugehörigem Aufbau – beträgt bei unseren Projekten meist zwischen 15 – 20 cm Aufbauhöhe.

Der Aufbau setzt sich wie folgt zusammen:

  • Schüttung; um die Unebenheiten auszugleichen und die Verkabelung wie Elektro- und Sanitärverrohrung zu überdecken
  • Dämmung und/oder Trittschalldämmung mit einer Stärke von 20 – 50 mm
  • PAE – Folie als Trennschicht
  • 5 – 7 cm Estrich

Dieser Aufbau hat sich sehr gut bei der Verwendung einer Fußbodenheizung bewährt.

Hier ist darauf zu achten, dass der Estrich eine zusätzliche Faserbewehrung erhält, um Rissbildungen vorzubeugen.

Die Vorteile des Nassestrichs in Ihrem Haus sind:

  • einfache Verlegung bei der Verwendung von Fußbodenheizungen
  • sehr gute Tritt- und Körperschallwerte
  • gutes Preis- und Leistungsverhältnis

Die Nachteile des Nassestrichs sind:

  • Der Aufbau hat ein sehr hohes Gewicht, dies kann sich auf die Statik der Beton-, Hohldielen- oder Holzbalkendecke auswirken.
  • Die Trocknungszeit beträgt beim Einbau einer Fußbodenheizung ungefähr 5 – 7 Wochen.

Der sogenannte „Trockenestrich“ -

oder auch Blindbodenaufbau genannt - ist eine häufig gewählte Fußbodenaufbau-Variante für den Einsatzbereich, wenn:

  • eine vorhandene Decke nur geringfügig belastbar ist; der Blindbodenaufbau weist ein nur sehr geringes Gewicht auf!
  • eine sehr geringe Aufbauhöhe zur Verfügung steht.
  • der Bauzeitplan die Austrocknungszeit eines Nassestrichs nicht vorsieht.
  • der Tritt- und Köperschall kein Thema ist und z.B. durch die Decke ausreichend gegeben ist.

Der Aufbau eines Blindbodens wird im Standard wie folgt durchgeführt:

  • Staffelholz in Fichte/Kiefer/Lärche sägerau, trocken!; Dimensionen von 50/80 mm bis 100/100 mm sind üblich
  • Dämmung zwischen den Staffeln
  • Streuschalung, Vollschalung oder Plattenwerkstoff als Unterkonstruktion für den Endbelag

Die Nachteile des Blindbodenaufbaus sind:

  • schlechte Tritt- und Körperschallwerte
  • Bei Nassräumen ist besonders auf die Abdichtung zu achten
  • Fußbodenheizung im Standard nicht möglich

Wie sich zeigt, haben beide Varianten Ihre Vor- und Nachteile. Es ist daher bei jedem Projekt im Vorfeld zu prüfen, welcher Gesamtaufbau besser geeignet ist.

Bei Fragen zu diesem Thema steht Ihnen das Pichler Haus- und Holzbau-Team natürlich mit Rat und Tat zur Verfügung! Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung!

 

6. Juli 2011:

Dampfbremse / Dampfsperre

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In diesem Blog möchten wir Sie über den Unterschied zwischen Dampfsperre und Dampfbremse informieren.

Dampfbremse

Dampfbremse

Grundsätzlich weist die Dampfbremse, welche üblicherweise erhältlich ist, einen sd-Wert von ca. 1,00 -200 m auf.

Dampfsperre

Dampfsperre

Die Dampfsperre beginnt ab einem sd-Wert von über 1500m.

Der sd-Wert ist die Kennzahl der jeweiligen Dampfbremse bzw. Dampfsperre und sagt aus welcher definierter Feuchtetransport stattfindet.

Einen definierten Feuchtetransport gibt es nur bei der Dampfbremse. Die Dampfsperre lässt bei korrekter Verlegung keinen Feuchtetransport zu.

Daher spricht man umgangssprachlich – bei der Verwendung von Dampfbremsen – von diffusionsoffener Bauweise.

Vor dem Einsatz einer Dampfbremse oder Dampfsperre ist es von entscheidender Wichtigkeit, dass der gesamte Bauteil, z. B. die Dachschräge, bauphysikalisch geprüft und abgestimmt wird.

Es nützt die beste Dampfbremse/sperre nicht, wenn der Bauteilaufbau nicht geeignet ist.

Bei der Dachschräge, bzw. beim Ausbau des Dachgeschoßes ist es wichtig den gesamten Aufbau samt Kaltdach zu prüfen und die Dampfbremse auf die Erfordernisse abzustimmen. Vor allem ist hier auf die verwendete Vordeckbahn oder Unterdachbahn zu achten.

Als Faustregel gilt:

Der sd-Wert der Dampfbremse soll min. 10 x so hoch sein wie der sd-Wert der verwendeten Unterdachbahn bzw. Vordeckbahn in Ihrem Fertighaus.

Ein Beispiel:

Der Zimmermann hat bei der Montage des Dachstuhles eine Vordeckbahn mit einem sd-Wert von 0,6 m verwendet.

Das bedeutet, die Dampfbremse sollte einen Mindest sd-Wert von 6 m aufweisen, sodass der Bauteil mit dem Feuchtetransport umgehen kann.

Bei Nichteinhaltung der bauphysikalischen Grundregeln kann es zu überhöhter Feuchtigkeit der Dämmung kommen und in weiterer Folge zur Schimmelbildung in der Dämmebene.

Wichtig bei der Verlegung der Dampfbremse und auch bei der Dampfsperre ist die luftdichte Verklebung in der Fläche, als auch bei den Anschlüssen wie Kniestock und Giebelwand. Hier gibt es von den Herstellern meist genaue Verlegeanleitungen mit den empfohlenen Produkten, die Sie auf alle Fälle verwenden sollten.

Auch bei schlecht ausgeführten Anschlüssen sowie Leckagen in der Fläche kann es zu überhöhter Feuchtigkeit in der Dämmung kommen und somit, im schlimmsten Falle, zur Schimmelbildung.

Zusammenfassend möchte ich nochmals festhalten, dass die Wahl der Dampfbremse oder Dampfsperre wesentlich dazu beiträgt ob Ihr Projekt hinsichtlich der Bauphysik gut ausgeführt ist und Ihnen auch über Jahrzehnte Freude bereitet.

Bei Fragen zu diesem Thema stehen wir Ihnen natürlich gerne mit Rat und Tat zur Seite.

 

2. Mai 2011:

Die flexible Holzfaserdämmung

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Die flexible Holzfaserdämmung

Die flexible Holzfaserdämmung ist auf dem österreichischen Markt noch nicht sehr etabliert. Vor allem in der Schweiz aber auch in Deutschland werden verschiedenste Arten der Holzfaserdämmung teilweise schon seit Jahrzehnten erfolgreich eingesetzt.

Flexible Holzfaserdämmung

Flexible Holzfaserdämmung für Ihr Fertighaus

Die Vorteile der Holzfaserdämmung

  • Die Dämmung kann ebenfalls Feuchtigkeit aufnehmen und abgeben, je nach Bedarf (im geringeren Ausmaß als die Zellulose – Dämmung)
  • Die Dämmung ist in Plattenform erhältlich
  • Kann ohne Fremdhilfe verlegt werden
  • Das Raumgewicht ist im Standard etwa doppelt so hoch wie bei der Mineralwolle, daher verbesserte Schallwerte
  • Ökologischer Baustoff

WICHTIG: Auch hier sind auf Prüfberichte und Zertifizierungen der Hersteller zu achten.

Nachteile:

  • Das Schneiden der Dämmung ist aufwendiger.
  • Längere Lieferzeit, da die Dämmung nicht lagernd ist.

Grundsätzlich sind alle 3 Dämmarten gute bzw. sehr gute Produkte auf dem Markt. Die Entscheidung, welches Dämmprodukt zum Einsatz kommen soll, liegt wie so oft in der Auswahl des Auftraggebers.

Gerne beantworten wir Fragen und Meinungen zum Thema „Dämmung für Ihr Haus“ und freuen uns auf Ihre Rückmeldung.

Im nächsten Blog möchten wir das Thema „Dampfbremse, Dampfsperre“ behandeln.

 

12. April 2011:

Zellulose Dämmung

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Die Zellulose- Dämmung ist mit Sicherheit eine der besten Dämmungen auf dem Markt.

Zellulose Dämmung

Zellulose Dämmung

Die Vorteile der Zellulose – Dämmung

  • Die Dämmung kann Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben, je nach Bedarf
  • Gutes Preis-/Leistungsverhältnis (kostengünstig)
  • Bei der Verlegung/Montage kann der Bauherr mithelfen
  • Gute Dämmeigenschaften
  • Das Raumgewicht (die Dichte der Einbringung) kann „stufenlos“ reguliert werden, je nach Bauteil – Typ.
  • Recycling – Produkt

WICHTIG: Die Einbringung in Ihr Haus sollte nur von zertifizierten Unternehmen durchgeführt werden!

Nachteile:

  • Bei der Einbringung sollte/muss auf einen Profi zurückgegriffen werden.
  • Es sind Vorbereitungsarbeiten laut Herstellerangaben durchzuführen.

Im nächsten Beitrag erfahren Sie alles über die Vor- und Nachteile der flexiblen Holzfaserdämmung.

 

11. März 2011:

Die richtige Wahl der Wärmedämmung – Mineralwolle

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Es gibt verschiedenste Dämmmaterialien für die rationelle Einbringung bzw. Verlegung der Wärmedämmung in Ihrem Fertighaus:

Unser Unternehmen bietet folgende Dämmsysteme an:

  • Mineralwolle
  • Flexible Holzfaserdämmung
  • Zellulose – Dämmung

Heute möchten wir uns mit unserer Standard Dämmung – der bekannten Mineralwolle – beschäftigen.

Die Vorteile der Mineralwolle:

  • Leichte Verarbeitung durch Schneiden mit einem einfachen Dämmstoffmesser
  • Gutes Preis-/Leistungsverhältnis (kostengünstig)
  • Verschiedene Raumgewichte im Standard erhältlich (wichtig bei erhöhten Schallanforderungen)
  • Gute Dämmeigenschaften

Natürlich gibt es bei den verschiedenen Herstellern auch unterschiedliche Qualitäten der angebotenen Dämmung.

Wichtig ist, dass ein Hersteller gewählt wird, der alle relevanten Prüfzeugnisse (CE – Zeichen, Bautechnische Zulassungen, etc.) vorweisen, und auch Praktiker (die Verarbeiter) weiterempfehlen, kann. Wenn man die Anwender befragt, bekommt man Informationen die sonst nie ein Thema gewesen wären, wie z. B. das Schneideverhalten der einzelnen Fabrikate, die Staubentwicklung, die Klemmwirkung, etc.

Nachteil der Mineralwolle:

  • Die Dämmung nimmt keine Feuchtigkeit auf.

In den nächsten Ausgaben besprechen wir die Vor- und Nachteile der Zellulose- und Holzfaserdämmung.

Wir beanworten gerne Ihre Fragen und freuen uns auf Ihre Rückmeldung.

 

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